Nachbericht

10 Wines 10 Dishes – 100 Variationen mit spanischen Weinen

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Beim Food-Wine-Pairing-Workshop von ICEX wird kreativ kombiniert

Alles Geschmackssache? Und ob! Wenn es um das perfekte Mix-and-Match von Food und spanischem Wein geht, ist erlaubt, was die Papillen freut. Auf diese Entdeckungstour hat der exklusive Pairing-Workshop 30 Teilnehmer in der diesjährigen Ausgabe am 3. Juli mitgenommen. Auf Einladung von ICEX/Wein aus Spanien verwandelte sich für Sommeliers, Gastronomen und zwei Gewinnerinnen der Foodie-Verlosung die Berliner Arminius-Markthalle einen Tag lang in eine Degustationstafel, bei der Außergewöhnliches auf den Teller und ins Glas kam.

Von scheinbar unmöglich bis grandios gut

Der 2007er Castillo Ygay zum Hirschrücken mit Walnüssen und Zwergorangen oder die Manchegopraline begleitet vom fruchtigen Agüeso Oloroso? Nur zwei Highlights unter bis zu 100 Pairing-Optionen: Zehn Weine aus Spanien trafen auf zehn Mini-Köstlichkeiten aus der innovativen Küche von Rolling-Taste-Chef Moritz Crone-Rawe. „Das hier ist eine echte Veranstaltung für die Praxis. Die Teilnehmer sind vom ersten Moment selber gefordert, Kombinationen zu testen, zu bewerten und zu überdenken: Jeder Weißwein, Rotwein, Cava oder Sherry darf und soll mit jeder Speise kombiniert werden“, erklärte Yvonne Heistermann, die als Sommelière und Spanien-Expertin durch die interaktive Verkostung führte. Denn ob regionaltypisch, autochthon oder reinsortig – die Vielfalt an Rebsorten, Stilen, Aromen und Geschmacksprofilen ist bei Weinen von der Iberischen Halbinsel enorm.

Cava – Stargast mit sprudelndem Temperament

Dass der Workshop mit unzähligen Gaumen-Überraschungen aufwartete, ist also kaum verwunderlich. Jenseits traditioneller Regeln zeigten sich völlig neue sensorische Aha-Erlebnisse. Dafür sorgte auch der diesjährige Stargast Cava. Eine erlesene Auswahl an prickelnden Premium-Tropfen wurde nicht nur als Aperitif serviert: zum Beispiel ein 2008er Huguet Brut Nature zum Käsekuchen mit Basilikum und Blaubeeren. So blieb denn auch das Motto „Cava beats them all“ keine leere Versprechung.

Download Handout 10 Wines 10 Dishes (folgt in Kürze)

 

 

 

 Banner 10 Wines – 10 Dishes

 

Einladung

10 Wines 10 Dishes – 100 Variationen mit spanischen Weinen

Berlin | 03. Juli 2017 |13 bis 17 Uhr
Arminius-Markthalle, Arminiusstraße 2–4



kaum ein anderes Thema bietet so viel Stoff für polarisierende Diskussionen wie die "perfekte" Kombination von Wein und Speisen. Doch sind traditionelle Food-Pairing Regeln überhaupt noch zeitgemäß? Zu welchen Speisen trinkt man Rotwein? Und reicht man Schaumwein „nur“ als Aperitif? Wir brechen mit außergewöhnliches spanischen Weinen alte Denkmuster auf und gehen mit Ihnen auf eine sensorische Entdeckungstour!



Beim exklusiven Workshop 10 Wines 10 Dishes sind 10 spanische Weine die Protagonisten. Ob regionaltypisch, autochthon oder reinsortig – alle Weine reflektieren den Facettenreichtum der Rebsorten, Stile, Aromen und Geschmacksprofile, die Spaniens Weine charakterisieren. Kombinieren Sie vielseitige spanische Weine zu ungewöhnlichen Speisen, sodass sich bis zu 100 Pairing-Optionen ergeben – von scheinbar unmöglich bis grandios gut! 

Prickelndes Vergnügen bietet unser diesjähriger Stargast Cava. Unter dem Motto "Cava beats them all" werden alle Speisen zusätzlich mit einer erlesenen Auswahl an Premium-Cavas verkostet. In diesem spannenden Vergleich, zehn Weine und vier Schaumweine, finden wir so das Potenzial jedes edlen Tropfens heraus. Welche Weine oder Cavas sind wohl die besten Food-Partner?



Sommelière und Spanien-Expertin Yvonne Heistermann führt Sie durch die Verkostung und gibt Ihnen zusammen mit Rolling-Taste Küchenchef Moritz Crone-Rawe Tipps für verschiedenste Kombinationsmöglichkeiten.
Geschmackliche Überraschungen sind vorprogrammiert!

 

 

Der Workshop – Das erwartet Sie

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Kommen Sie mit auf eine spaniche Kurzreise: erleben Sie das Facettenreichtum der Rebsorten, die unterschiedlichen Stile, Aromen und Geschmacksprofile und lernen Sie die vielfältigen spanischen Weine und deren unerschöpfliches Potenzial als Food-Partner kennen.



Gearbeitet wird nicht nach dem klassischen Prinzip "Ein Wein zu jedem Gericht" – Probierfreude und ein Quäntchen Mut sind gefragt. 
10 spanische Weine gilt es mit 10 Speisen zu kombinieren, bis zu 100 Pairing-Optionen können entdeckt werden. 

Jeder Weißwein, Rotwein, Cava, oder Sherry darf und soll mit jeder Speise kombiniert werden. Ob süß, sauer, salzig, bitter oder umami – lassen Sie unsere Papillen gemeinsam auf Entdeckungstour gehen!



Wann: 3. Juli 2017, 13 bis 17 Uhr


Wo: Arminius-Markthalle, Arminiusstraße 2–4, 10551 Berlin

Experten führen durch den Tag



Yvonne Heistermann ist Sommelière und Foodie und deshalb eine echte Expertin in Sachen Wine-Food-Pairing. Spanien kennt sie wie ihre Westentasche. In einem interaktiven und dynamischen Tasting gewährt die Spanienexpertin zusammen mit unserem Küchenchef Einblicke in die temperamentvolle Weinwelt Spaniens.


Mit einer großen Portion Leidenschaft kocht Moritz Crone-Rawe mit seinem Team von Rolling Taste beim Workshop innovative Minigerichte, deren Zutaten zum Teil als schwierige Weinpartner gelten.
Ob Jakobsmuschel, Hirschrücken oder Käsekuchen – mit ihren außergewöhnlichen Geschmacksprofilen nehmen die spanischen Weine diese Herausforderung an und bieten ein breites Spektrum an Möglichkeiten. 



Seien Sie gespannt, wie gut kreatives Kochen und ungewöhnliche Speisen zu Weinen aus Spanien passen!
 

Bitte melde Sie sich unter folgendem Kink zur Veranstaltung an:

ZUR ANMELDUNG 10 WINES 10 DISHES

Wir freuen uns schon auf Ihren Besuch,

 


Pablo Calvo
Leiter Abteilung Wein

                                                
Sonja Overhage-Mrosk
                                      
Weinakademikerin, stellv. Leiterin Abteilung Wein                                                                



Wein aus Spanien

Spanische Wirtschafts- und Handelsabteilung

 


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Workshop für Profis

Bei „10 Wines – 10 Dishes“ trifft spanischer Wein auf angesagte Küchentrends

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Spanienexpertin Yvonne Heistermann (2. v. r) und Newcomer-Koch Moritz Crone-Rawe (r.) zeigen im Workshop spannende neue Kombinationen.

Was passiert, wenn man die enorme Vielfalt und den Facettenreichtum spanischer Weine mit dem Nonplusultra moderner Tapas-Kreationen multipliziert? Diesem Geheimnis gehen Sommeliers, Küchenchefs und Food-Blogger bei dem ICEX-Workshop in Hamburg auf den Grund.

Kaum ein anderes Thema bietet eine so fruchtbare Basis für polarisierende Diskussionen wie die perfekte Kombi­na­tion von Wein und Food. Sind Prinzipien wie Weiß­wein zu weißem Fleisch und Rotwein zu rotem Fleisch noch zeit­ge­­mäß – und welche Überraschung erwartet den Gaumen, wenn Sommeliers und Gastronomen sich ge­­mein­sam auf das expe­ri­­men­telle Feld wagen? Außer­ge­wöhn­li­che Aha-Erlebnisse sind beim Work­shop „10 Wines –
10 Di­shes“ vor­pro­gram­miert. 30 geladene Profis aus der Gastronomie und der norddeutschen Wein­­szene lädt
die ICEX am 7. November nach Hamburg zu einer Reise ein, bei der unter fachkundiger Moderation von Yvonne Heister­mann, Expertin für spanische Weine, und dem aufstrebenden Koch Moritz Crone-Rawe des Cate­ring­unter­neh­mens Rolling Taste die Weinvielfalt der ibe­ri­schen Halbinsel mit moderner Kuli­narik eine spannende Sym­biose eingeht.

Wine-Food-Pairing mal 100

Im Hamburger Störtebeker Haus dreht sich dann alles um die 100: Zehn Weine und ebenso viele kreative Menüideen warten darauf, einen Tag lang individuell kombiniert – und selbst­ver­ständlich probiert – zu werden.
Bis zu 100 Pairing-Optionen sind es also, die es zu entdecken gibt. Wer bislang stets nach dem klassischen Wein-Food-Pairing-Modell – ein Wein zu einem Gericht – gearbeitet hat, der dürfte spätestens jetzt auf völlig neue Ideen kommen – nicht nur, wenn Klassiker wie Cava und Sherry, Weißwein aus der Rueda und Rías Baixas serviert werden. Auch edle rote Tropfen aus dem in Deutsch­land weniger bekannten Gebiet Cigales bereichern
das breite Spektrum differenzierter Weine. Ob regionaltypisch, autoch­thon oder reinsortig – alle reflektieren sie den Facettenreichtum der Rebsorten, Stile, Aromen und Geschmacksprofile, die Spaniens Weine charakterisieren.

Die Papillen auf Entdeckungstour

Süß, sauer, salzig, bitter und umami – zu jeder Geschmacks­richtung gibt es den passenden spanischen Wein? Ganz be­­stimmt. Die Möglichkeiten sind aber dabei vielfältig. Aus den vielen Aspekten, die es bei der Weinempfehlung zu berüc­k­sich­tigen gilt, ist die Zubereitungsart eine nicht ganz unwe­sent­liche. Ist das Fischfilet beispielsweise in einer leichten Weiß­weinsoße gedünstet, passt ein frischer, leichter Weißwein aus Galicien hervor­ragend. Der viel gehaltvollere Silvester­karp­fen mit Pe­ter­silienkartoffeln, zubereitet nach altem Rezept, freun­det sich da­ge­gen mit einem etwas gereifteren Weißwein oder auch ei­nem feinfruchtigen Rosado besser an. Würzige Varianten, gar mit Olivenöl und Zwiebeln, liebäugeln in Richtung Weißwein aus dem Barrique oder einem nicht zu gerbstoffbetonten Roten wie einer Crianza – durch ihre feine Aromatik mit zarter Tannin­­struktur eine perfekte Ergänzung.

Mit einer ordentlichen Portion Leidenschaft bereitet der Rol­ling-Taste-Chef Crone-Rawe mit seinem Team bei dem Work­shop innovative Minigerichte, deren Zutaten unter anderem als schwierige Weinpartner gelten. Aged Beef kommt dabei genauso auf den Tisch wie Guacamole, Tabulé, Burger, Street­food oder vegetarische Kreationen. Mit ihrer außerge­wöhn­lichen Vielfalt nehmen die spanischen Weine diese Her­­aus­­forderung an und bieten ein ungeahnt breites Spektrum an Mög­lichkeiten. In dem interaktiven und dy­na­mi­schen Tasting gewähren die beiden Experten Heis­­ter­mann und Crone-Rawe an meh­re­ren Verkostungs­stati­onen einen Blick hinter die Kulissen von Weinen und Speisen.

Das Fazit nach einem Tag voller neuer sensorischer Erfah­run­gen:
Nur Mut zu ungewöhn­lichen Kombinationen!

10 Wines 10 Dishes - Exklusiver Pairing Workshop

 

 

Gelungener Auftakt der Seminarreihe

„Wein aus Spanien – Seminare an Schulen“
in Koblenz

News Seminar an Schulen in Koblenz 01 News Seminar an Schulen in Koblenz 02


Auch in diesem Jahr fördert „ICEX – Wein aus Spanien“ an renommierten deutschen Sommelier- und Hotelfachschulen talentierte Wein-Nachwuchskräfte.

Den Auftakt machte am 10. Oktober 2015 das Gastronomische Bildungszentrum in Koblenz unter der Leitung von Sommelière Yvonne Heistermann. 13 angehende Sommeliers vertieften ihr Wissen im Cava-Seminar und konnten sich von der hohen Qualität und Vielfalt der Cavas überzeugen.

Die folgenden Cavas wurden präsentiert:

• Garlet Brut,
Rebsorte: 40% PARELLADA, 35% MACABEO, 25% XAREL.LO


Brut Reserva Mont Marçal,
Rebsorte: XAREL.LO, MACABEO, CHARDONNEY, PARELLADA


Brut Reserva 2012 Sumarroca
Rebsorte: 47% PARELLADA, 24% XAREL.LO, 17% MACABEO, 12% CHARDONNAY


Brut Rosé Juvé y Camps
Rebsorte: 100% PINOT NEGRE


Elyssia Pinot Noir Brut
Rebsorte: 100% PINOT NOIR


Gran Plus Ultra Reserva Brut Nature
Rebsorte: CHARDONNEY (LLEIDA), CHARDONNEY
(RIUDABELLA), PARELLADA


María del Mar Gran Reserva 2012 Brut
Rebsorte: 60% XAREL.LO, 40% CHARDONNAY


Gran Reserva 2009 Barrica Brut Nature
Rebsorte: 100% MACABEO

Außerdem wurden die folgenden Weine im Rahmen einer kleinen allgemeinen Weinkunde zu Wein aus Spanien diskutiert:


Martín Códax Blanco, DOP Rías Baixas
Breca Garnacha Viñas Viejas, DOP Calatayud
Honora Vera Organic, DOP Calatayud
Hacienda López de Haro Reserva, DOCa Rioja
Protos Crianza, DOP Ribera del Duero

Mit der Verkostung ist es Yvonne Heistermann gelungen, über das reine Kennenlernen eine Leidenschaft und ein Gespür für Cava zu wecken. Neben den sensorischen Charakteristiken wurde besonders die Korrespondenz von Cava zu Speisen thematisiert.


Die Dozentin zeigte sich beeindruckt von den motivierten Teilnehmern: „Die Sommeliers waren begeistert. Wir haben uns sehr intensiv mit dem Thema beschäftigt und am kommenden Morgen noch eine Cava-Wiederholung gemacht.“


Die nächste Masterclass zum Thema Rías Baixas findet am 29. Oktober 2015 an der Hochschule Heilbronn statt, welche wiederum Yvonne Heistermann führen wird. Im November werden die Spanien-Experten Peer Holm und Dominik Trick an der Hotelfachschule in Hamburg und in Heidelberg ihre Gäste in die spanische Weinwelt entführen.


Wenn Sie gerne an dem Seminarprogramm für Hotelfach- und Sommelierschulen teilnehmen möchten, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

Oktober 2015

Weinmessen – Ein Tag für Wein aus Spanien 2015

Ein Weinland im Wandel: Spannende Newcomer, bekannte Top-Regionen und der Terroir-Trend begeistern Fachbesucher der Messen „Ein Tag für Wein aus Spanien 2015“ in Köln und Berlin

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Spanien ist das Land mit den weltweit größten Rebflächen und steht seit Jahren hoch in der Gunst deutscher Weinkenner. In Köln und Berlin konnten sich 250 Fachbesucher aus Handel, Gastronomie und Presse im September über die Stars von morgen, renommierte Regionen und die Rückbesinnung auf alte Sorten und besondere Parzellen informieren.


Fachbesuchern bot sich im Excelsior Hotel Ernst in Köln am 28. September sowie im Berliner Logenhaus am 30. September die Möglichkeit mehr über die Trends auf dem spanischen Weinmarkt zu erfahren. Insgesamt 30 Aussteller, davon 25 spanische Bodegas und fünf deutsche Importeure, präsentierten ihre Produkte an Ausstellertischen sowie in Seminaren. Dem aufmerksamen Beobachter fiel dabei auf, dass der Terroirgedanke sowie die Arbeit im Einklang mit der Natur immer wichtiger werden.

Grund genug für die ICEX / WEIN AUS SPANIEN das Thema Terroir aufzugreifen und die Messe in Köln mit dem Top-Sommelier-Treffen unter dem Titel „Die grandiose Kleinteiligkeit Spaniens: Parzellenweine im Fokus“ zu eröffnen. Die Bandbreite in der Veranstaltung an der u.a. Top-Sommelière Romana Echensperger, Natalie Lumpp und Sommelier Christian Frens teilnahmen, reichte von extrem bodenbetonten Weißweinen der Kanaren bis hin zu geschliffenen Tempranillo-Kreationen aus dem Hochland der Ribera del Duero. Der Generationswechsel im spanischen Weinbau, die Rückbesinnung auf alte Pflanzungsstandorte und die zunehmende Attraktivität, welche das Weinland Spanien auf internationale Weinmacher ausübt, haben dem spanischen Weinbau ein neues Gesicht gegeben. Das vergangene Jahrzehnt war immer wieder geprägt von unverhofften Terroir-Entdeckungen in den entlegensten Winkeln des Landes. Dabei handelt es sich in den meisten Fällen nicht um größere Rebberge oder gar ganze Lagen, sondern um versprengte kleine Parzellen in mitunter schwer zugänglichem Gelände.
Aufstrebende Gebiete wie die DOP Bierzo und bekannte Top-Regionen wie die Cava-Region prägten außerdem die Messetage in Köln und Berlin.

Die Masterclass zum Thema Bierzo moderierte David Schwarzwälder unter dem Titel „Mencía at its best: Kühle Rotweine aus alten Reben“. Das westlichste der kastilisch-leonesischen Anbaugebiete wird den Besuchern vor allem durch Weine aus der autochthonen Sorte Mencía in Erinnerung bleiben. Auch hier spielt das Terroir eine große Rolle. „Winzer und Weinmacher setzen auf die vielen sehr alten Reben auf Granit und Schiefer und bringen Weine hervor, die das Beste aus dem atlantischen und kontinentalen Spanien in sich vereinen“, kommentierte David Schwarzwälder.

Zum weltweit beliebten Produkt Cava aus der Region Penedés gab es in Köln und Berlin jeweils eine geführte Cava Masterclass mit der Schaumweinspezialistin und Sommelière Yvonne Heistermann und Spanienexperte David Schwarzwälder. Die beeindruckende Produktvielfalt der DO Cava erlebten die Besucher des gut gefüllten Seminars am eigenen Gaumen. Gerade Cava hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Trendprodukt entwickelt. Die spanischen Qualitätsschaumweine entsprechen mehr denn je dem aktuellen Geschmacksprofil der anspruchsvollen Verbraucher. Sie verbinden mediterrane Leichtigkeit mit Eleganz und Eigenständigkeit und überzeugen durch ihre milde und mineralisch-fruchtige Art. Die Produktvielfalt ist vielversprechend und auch die harmonische Kombination von Cava und Speisen führt zu etwas ganz Besonderem.

Zwei Tage später führte David Schwarzwälder in Berlin durch die Masterclass der DOP Rías Baixas „Charakter und Virtuosität – das Potential der Albariño“. Dass Spanien auch Weißwein kann, ist inzwischen hinreichend bekannt. Rías Baixas, die Albariño-Hochburg im Nordwesten Spaniens, vermag inzwischen eine Vielzahl von puristischen und höchst individuell arbeitenden Erzeugern aufbieten. Auf den unterschiedlichsten Terroirs arbeiten kleine Spitzenbetriebe immer präziser die Vielschichtigkeit der weißen spanischen Edelsorte schlechthin heraus. Albariños aus Parzellen in unmittelbarer Nähe des Atlantiks stehen in direktem Vergleich zu Albariño-Cuvées aus Bereichen mit stärkeren kontinentalen Witterungseinflüssen.

Eine gute Orientierung für jeden Fachbesucher waren die „Wine-Walks“, die es dieses Jahr wieder an beiden Standorten gab. Drei Mal am Tag führte der spanienaffine Sommelier Peer Holm die Fachbesucher an die Ausstellertische und präsentierte die spannendsten Weine. Die Besucher hatten die Möglichkeit aus erster Hand und in tiefgehenden Gesprächen mehr über die iberischen Neuheiten zu erfahren.

Insgesamt hinterließen die Messen auch bei den Ausstellern einen überzeugenden Gesamteindruck. Diese zeigten sich sehr zufrieden mit der Qualität der Besucher und lobten die „hohe Konzentration von Fachbesuchern an einem Ort“. Im Vergleich zu anderen Herkünften bekommt man „aufregende Neuheiten und Klassiker von guter Qualität zu gleichbleibenden Preisen“, teilte ein Spanienspezialist des deutschen Importeuers Andupez mit.

 

Hier finden Sie den Ausstellerkatalog 2015

Der offizielle Messekatalog – jetzt online ansehen:
Messekatalog 2015 – online

 

Der Messekatalog 2015 als PDF-Download:

Katalog 2015

Messekatalog 2015 (PDF 15 MB)

 

Hier finden Sie die Verkostungslisten

D.O. Cava Masterclass Köln

D.O. Cava Masterclass Berlin

Handout D.O. BIERZO

Handout D.O. RÍAS BAIXAS

 

 

PRESSEKONTAKT:

Pablo Calvo
Leiter Abteilung Wein

Sonja Overhage-Mrosk
Weinakademikerin (WSET) – stellv. Leiterin Abteilung Wein

SPANISCHE WIRTSCHAFTS- und HANDELSABTEILUNG
Spanisches Generalkonsulat

ICEX – WEIN AUS SPANIEN
Jägerhofstr. 32
40479 Düsseldorf
Tel.: +49 (0) 211 / 49 36 6-31
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.wein-aus-spanien.org

 

 

 

 

20. November 2014

Advanced Seminar an der Hochschule Heilbronn

Am 20. November 2014 vertieften 22 angehende Sommeliers, Hotel- und Restaurantmeister sowie Hotelbetriebswirte ihr Wissen über spanische Weine und Sherry im Advanced Seminar unter Anleitung von Diplom Betriebswirtin Kristina Kramer.

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Diplom Betriebswirtin Kristina Kramer leitete das Seminar


Folgende Weine waren Bestandteil der Verkostung:  

Parés Baltà Brut Nature, Parés Baltà , DO Cava:
Rebsorten: Xarel.lo, Macabeo, Parellada

2012 Guitian “Sobre lias” , Bodegas La Tapada, DO Valdeorras:
Rebsorte: Godello

2013 Albariño de Fefiñanes, Palacio de Fefiñanes, DO Rías Baixas:
Rebsorte: Albariño

2013 Cuatro Rayas “Viñedos Centenarios”, Agrícola Castellana, DO Rueda:
Rebsorte: Verdejo

2008 Pieza El Caidero, Bodegas Langa, DO Calatayud:
Rebsorte: Garnacha Tinta

2013 Juan Gil 4 Meses, Bodegas Juan Gil, DO Jumilla:
Rebsorte: Monastrell

2003 Finca La Cruz Gran Reserva, Bodegas Fernando Castro, DO Valdepeñas:
Rebsorte: Tempranillo

2009 Ramón Bilbao Reserva, Bodegas Ramón Bilbao, DOCa Rioja:
Rebsorten: Tempranillo, Garnacha

2011 Embocadero, Bodega San Pedro Regalado, DO Ribera del Duero:
Rebsorte: Tempranillo

2010 Tilenus “envejecido en roble”, Bodegas Estefanía, DO Bierzo:
Rebsorte: Mencia

Colosia Fino, Bodegas Gutiérrez Colosía, DO Jerez – Xérés – Sherry:
Rebsorte: Palomino Fino

NPU Amontillado, Sánchez Romate Hnos., DO Jerez – Xèrés – Sherry:
Rebsorte: Palomino Fino

Die Dozentin und die Studenten zeigten sich gleichermaßen begeistert vom Seminar: „Es war eine sehr abwechslungsreiche und spannende Vorlesung mit hervorragenden Weinen, die sehr gut angenommen wurden. Besonders interessant war dabei die Traubensorte Mencía, war sie doch was ganz Neues auf dem Gaumen der Studierenden“, so Kristina Kramer.
Insgesamt nahmen in diesem Jahr über 100 Studenten an der erfolgreichen Seminarreihe an vier renommierten deutschen Sommelier- und Hotelfachschulen teil. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfuhren Neuigkeiten aus der spanischen Weinszene und diskutierten zu  spannenden Weinthemen auf unterschiedlichen Wissensstufen. Alle Veranstaltungen stießen auf großes Interesse und zeigten damit auch, dass Wein aus Spanien aktueller denn je ist.
„ICEX – Wein aus Spanien“ möchte den Wein-Nachwuchs auch im nächsten Jahr mit einem dreistufigen Seminarprogramm, zusammengesetzt aus den Schwierigkeitsstufen „Foundation, Advanced und Superior“ fördern. Wein-Interessierte haben im Internet die Möglichkeit sich zu einem qualifizierten Wissenstest auf www.wein-aus-spanien.org zu registrieren und ihre Wissensstufe individuell zu wählen. Sie sind Dozent und möchten gerne an unserem Seminarprogramm für Hotelfach- und Sommelierschulen teilnehmen? Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme unter der Emailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

 

4. November 2014

Masterclass Seminar Rías Baixas in Geisenheim

In Kooperation mit dem Kontrollrat der D.O. Rías Baixas fand am 4. November das Masterclass Seminar Rías Baixas an der Fachhochschule Geisenheim statt. Die 38 Teilnehmer erfuhren, wie unglaublich facettenreich sich der Albariño in jüngster Vergangenheit entwickelte. Sie hatten die Gelegenheit, „Die Spielarten des Albariños aus der D.O. Rías Baixas“ zu erleben und die verschiedenen Weißweinstile der D.O. kennenzulernen. Weinexperte David Schwarzwälder präsentierte eine bunte Mischung sowohl aus frischen, knackigen und fruchtbetonten als auch aus besonderen ausgereiften Weißweinen:


2013 Señor da Folla Verde, Bodegas Marqués de Vizhoja, D.O. Rías Baixas:
Rebsorten:70% Albariño, 15% Loureira, 15% Treixadura

2013 Señorío de Rubiós Condado do Tea Blanco, Señorío de Rubiós, S.L., D.O. Rías Baixas:
Rebsorten: Treixadura, Albariño, Loureiro Blanco, Godello, Torrontés

2013 Rectoral do Umia, Rectoral do Umia, SAU, D.O. Rías Baixas:
Rebsorte: 100% Albariño

2013 Veiga da Princesa, Bodegas y Viñedos Veiga da Princesa, S.L. , D.O. Rías Baixas:
Rebsorte:100% Albariño

2013 Pazo Señorans, Pazo Señorans, S.L.U., D.O. Rías Baixas:
Rebsorte:100% Albariño

2013 Granbazan Etiqueta Ambar, Agro de Bazan, S.A., D.O. Rías Baixas:
Rebsorte: 100% Albariño

2013 Pazo Barrantes, Pazo Barrantes, D.O. Rías Baixas:
Rebsorte: 100% Albariño

2012 Baladiña, Lagar de Besada, D.O. Rías Baixas:
Rebsorte:100% Albariño

2011 Paco & Lola Prime, Paco & Lola, D.O. Rías Baixas:
Rebsorte: 100% Albariño:

2011 Martín Códax Gallaecia, Bodegas Martín Códax, S.A.U., D.O. Rías Baixas:
Rebsorte: 100% Albariño

Das kontinuierlich steigende Interesse der Studenten an den Seminaren zeigt, dass die Wein aus Spanien-Seminarreihe zu einem wichtigen und festen Bestandteil der Nachwuchsförderung geworden ist. Auch für das nächste Jahr haben bereits viele Studenten und Dozenten ihr Interesse bekundet, an kommentieren Verkostungen teilnehmen zu wollen.

 

4. November 2014

Masterclass La Mancha an der Hotelfachschule Lübeck

Seit Jahren fördert „ICEX – Wein aus Spanien" den Wein-Nachwuchs mit fundierten Schulungen.
Am 4. November 2014 setzten sich an der renommierten Hotelfachschule Lübeck 28 angehende Sommeliers, Hotel- und Restaurantfachleute sowie Wein- und Hotelbetriebswirte im Kombi-Seminar
mit Grundlagen spanischer Weine und vertiefenden Informationen zu Gewächsen aus La Mancha auseinander. Das Seminar fand in Kooperation mit der CRDO La Mancha statt.

 Masterclass La Mancha Luebeck 2.JPG Masterclass La Mancha Luebeck .JPG

Unter Anleitung von Weinexperte Peer F. Holm wurde ausgiebig über die Entwicklung der folgenden Weine diskutiert:

2013 Señor da Folla Verde, Bodegas Marqués de Vizhoja D.O. Rías Baixas
Rebsorten: 70% Albariño, 15% Loureira, 15% Treixadura

2013 Señorío de Rubiós Condado do Tea Blanco, Señorío de Rubiós, S.L.
D.O. Rías Baixas
Rebsorten: Treixadura, Albariño, Loureiro Blanco, Godello, Torrontés

2013 Rectoral do Umia, Rectoral do Umia, SAU
D.O. Rías Baixas

Rebsorte: 100% Albariño

2013 Veiga da Princesa, Bodegas y Viñedos Veiga da Princesa, S.L.
D.O. Rías Baixas
Rebsorte: 100% Albariño

2013 Pazo Señorans, Pazo Señorans, S.L.U.
D.O. Rías Baixas

Rebsorte: 100% Albariño

2013 Granbazan Etiqueta Ambar, Agro de Bazan, S.A.
D.O. Rías Baixas

Rebsorte: 100% Albariño

2013 Pazo Barrantes, Pazo Barrantes
D.O. Rías Baixas

Rebsorte: 100% Albariño

2012 Baladiña, Lagar de Besada
D.O. Rías Baixas

Rebsorte: 100% Albariño

2011 Paco & Lola Prime, Paco & Lola
D.O. Rías Baixas

Rebsorte: 100% Albariño

2011 Martín Códax Gallaecia, Bodegas Martín Códax, S.A.U.
D.O. Rías Baixas

Rebsorte: 100% Albariño

Hervorgehoben wurde insbesondere die Vielfalt der Weinstile sowie die Kombination der Rebsorten in Cuvees – beispielsweise mit Cabernet.

Ergänzend zu der Seminarreihe können sich Wein-Interessierte im Internet zu einem qualifizierten Wissenstest auf www.wein-aus-spanien.org registrieren und ihre Wissensstufe individuell wählen.

 

6. Oktober 2014

Erfolgreiches Cava-Seminar an der Hotelfachschule Berlin

Auch dieses Jahr führt „ICEX – Wein aus Spanien“ die erfolgreiche Seminarreihe an renommierten deutschen Sommelier- und Hotelfachschulen für die gezielte Nachwuchsförderung fort.

Masterclass Seminar Berlin 2014 1 Masterclass Seminar Berlin 2014 2 Masterclass Seminar Berlin 2014 3

Am 6. Oktober 2014 leitete Sommelière Yvonne Heistermann eine umfangreiche Masterclass zum Thema Cava, die in Kooperation mit dem Kontrollrat der DOP Cava durchgeführt werden konnte.

18 motivierte Teilnehmer – angehende Sommeliers, Hotel- und Restaurantmeister sowie Hotelbetriebswirte – vertieften ihr bisheriges Wissen und überzeugten sich von der hohen Qualität und Vielfalt der Cavas. Folgende generische Cavas wurden diskutiert:

Cava Gran Reserva Brut Nature DOP Cava, Rebsorten: 67% Macabeo 33% Parellada, Ausbau auf der Flasche: 58 Monate; Cava Brut Joven DOP Cava, Rebsorten: 50% Macabeo 5% Xarello 45% Parellada, Ausbau auf der Flasche: 12 Monate; Cava Reserva Brut DOP Cava, Rebsorten: 50% Macabeo 15% Xarello 35% Parellada, Ausbau auf der Flasche: 23 Monate; Cava Chardonnay Brut DOP Cava, Rebsorte: 100% Chardonnay, Ausbau auf der Flasche: 35 Monate; Cava Rosado Brut DOP Cava, Rebsorten: 80% Trepat 10% Monastrell 10% Garnacha, Ausbau auf der Flasche: 18 Monate; Cava Rosado Brut Pinot Noir DOP Cava; Rebsorte: 100% Pinot Noir, Ausbau auf der Flasche: 12 Monate; Cava Rosado Brut Trepat DOP Cava, Rebsorte: 100% Trepat, Ausbau auf der Flasche: 24 Monate.

Deutschland ist eines der wichtigsten Exportländer. Mit der Verkostung ist es Yvonne Heistermann gelungen, über das reine Kennenlernen eine aufkeimende Leidenschaft für CAVA zu erwecken. Neben spannenden sensorischen Erfahrungen, die die Studierenden machen durften, wurde besonders die Korrespondenz von CAVA zu Speisen betont.

Die angehenden Sommeliers diskutierten zudem über die speziellen sensorischen Charakteristiken von Cava und verglichen die klassischen Cava-Cuvées mit CAVA aus autochthonen Rebsorten. Als Trend wurde die Tendenz zum „brut nature“ festgestellt, Rosado hat sich mitterweile fest in der deutschen Gastronomie etabliert. Anhand der verschiedenen generischen Cavas bekamen die Hotelfachschüler einen einzigartigen Einblick in die Welt des spanischen Schaumweins.

Wenn Sie gerne an dem Seminarprogramm für Hotelfach- und Sommelierschulen als Dozent teilnehmen möchten, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

15. September 2014

Gipfeltreffen Wein aus Spanien für  Top Sommeliers 2014

„Spaniens autochthone Kraft – Die besten reinsortigen Spitzenweine im Vergleich“

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Beim diesjährigen Gipfeltreffen der Weinexperten kamen  Top-Sommeliers aus ganz Deutschland nach Hamburg, um in einer Blindverkostung eine besonders exklusive Auswahl an spanischen Spitzenweinen zu probieren. Größen wie Marc Almert (Restaurant Haerlin), Gerhard Retter (Zur Fischerklause Lütjensee), Maximilian Wilm (Seven Seas) oder Ina Finn (Weinkonzepte) nahmen die Herausforderung ebenso wie Marian Henss (frisch gekürter Gewinner der Spain Trophy  2014 - Das Stue) an.

Die Spanienexperten David Schwarzwälder und Peer F. Holm moderierten die Degustation im Empire Riverside Hotel in Hamburg, die sich in diesem Jahr auf spanische Spitzenweine autochthoner Rebsorten konzentrierte. In fünf Flights mit je drei bis vier Weinen verkosteten sich die Teilnehmer durch zahlreiche Weingebiete Spaniens, darunter so berühmte Appellationen wie Rioja und Ribera del Duero,  aber auch  unbekanntere Gebiete wie Montsant und Yecla .  


Garnacha blanca und Garnacha tinta
Der erste Flight zeigte eine Auswahl an Gewächsen aus der Garnacha blanca. Die aus Katalonien stammenden Weine zeigten sich äußerst komplex und im Stil so unterschiedlich, dass es selbst den erfahrenen Spanienkennern unter den geladenen Sommeliers schwer viel, sie zuzuordnen.  Da sich die Garnacha blanca hervorragend für den Ausbau im Holz eignet, präsentierte sich dieser erste Flight ausgesprochen kontrastreich. Frucht und Mineralität standen cremiger Tiefe und Ausgewogenheit gegenüber.  Offenkundig taten sich die Gäste in der Blindprobe mit dem komplexen Profil der Weine nicht leicht, da die faszinierenden und hochwertigen Weine dieser Rebsorte außerhalb von Spanien bislang wenig Präsenz zeigen.  Umso größer war das Interesse an diesen außergewöhnlichen Gewächsen.
 „Durch die  Blindverkostung erlebt man immer wieder Überraschungen.“, bestätigten die erstaunten Teilnehmer.  Andere lobten die elegant-intensive gelbfruchtige Art der Weine im Zusammenspiel mit den erdig-salzigen Noten, die als typisch für große Garnacha-blanca-Weine gelten.

Im zweiten Flight trafen die Regionen Madrid und Castilla y León aufeinander. Anhand von vier   Garnacha-Tinta-Weinen gingen die Experten der Frage nach, inwieweit die Höhenlagen des spanischen Zentralgebirges in der Lage seien,  mineralische und komplexe Weine hervorzubringen. Die Experten waren sich nach der Verkostung einig: die präsentierten Top-Weine waren durchgehend von einer bemerkenswerten inneren Dichte geprägt,  zeigten andererseits jedoch eine subtile Garnacha-Eleganz, wie man sie in Südeuropa nur sehr selten findet.
„Diese Serie war wirklich überzeugend!“ und „Ich hätte nicht gedacht, dass die Garnacha auf relativ ähnlichen Terroirs so  unterschiedliche Ausprägungen hervorbringen kann“, fassten die  Teilnehmer ihre Geschmackserlebnisse zusammen.

Tempranillo – facettenreich und kraftvoll
Der dritte Flight mit drei ausdrucksstarken aber grundverschiedenen Tempranillos zeigte die unglaubliche Wandelbarkeit der Traube auf.  Rioja , Castilla y León und Ribera del Duero stellten sich dem Vergleich. „Während die „Neue Avantgarde“ aus Rioja zu den Ursprüngen zurückkehrt und auf Feinheit und zeitlose Eleganz setzt, konzentrieren sich die Macher der konzentrierter ausgelegten „Hochlandtempranillos“ darauf, Tiefe und Saftigkeit zu kombinieren. Beide Stile trafen den Geschmack der Sommeliers und beeindruckten mit  viel Komplexität.

Cariñena – wiederentdeckter Trendsetter – ausdrucksstark und überraschend  
Für viel Begeisterung sorgte die Reihe von großen Gewächsen auf der Basis der wiederentdeckten  Rebsorte Cariñena.  David Schwarzwälder gab ihr sogar das Potenzial, „Trendsetter“ des Jahres unter den mediterranen Weinen Spanien zu werden.  Die vorgestellten Weine zeigten durch die Bank weg  das enorme Potenzial dieser großen urspanischen Sorte mit ihrer einmaligen Säurestruktur und ihrem wunderbar straffen Tanningerüst. Große Weine abseits des Mainstream kommentierten die einen, sensationelles Reifepotenzial und enorme mineralische Komplexität die anderen.

Monastrell – Weiterentwicklung deutlich erkennbar  
Das I-Tüpfelchen auf die Verkostung großer spanischer Rebsortenweine setzten schließlich die Gewächse aus der roten Monastrell-Traube. Die einst eher wenig populäre Traube bildet inzwischen die Basis für sehr fruchtbetonte aber auch tiefgründige Weine mit viel Charakter, „deren Tanninstruktur durchaus Ecken und Kanten aufweisen kann“, wie eine Teilnehmerin treffend kommentierte, „aber aus ihrer kernigen und gleichzeitig sehr aromatischen Art gerade in der Gastronomie eine große Zukunft haben könnte.“ Einhellig bescheinigte das anwesende Fachpublikum den Monastrell-Gewächsen aus dem Südosten Spaniens eine große Zukunft.

„Garnacha und Tempranillo sind nachwievor spanische Klassiker. Gerade auf dem Gebiet dieser beiden Sorten hat sich in den vergangenen Jahren viel Neues getan, was den Horizont der Möglichkeiten dieser beiden großen Sorten erweitert. Aber auch die wenig bekannteren Rebsorten überzeugten. Besonders erfreut sind wir über die vielen Neuentdeckungen autochthoner Weine aus alten Rebsorten und der unglaublichen Kreativität unserer Weinmacher.  Wir freuen uns, dass  unser Expertenseminar bei den Sommeliers auf so großes Interesse gestoßen ist.  Die Verkostung hat gezeigt, wie die  unterschiedlichen Spielarten an erstklassigen Gewächsen die spanische Weinszene kontinuierlich voranbringt. “, sagt Pablo Calvo, Leiter der Abteilung Wein.

 

 TOP-Sommelier 2014 - Handout      Tasting Handout Hamburg PDF 541 KB

 

15. September 2014

Themenseminar „Die vielen Gesichter der Albariño:  Ausbau und Stilvielfalt der großen Weißweine aus der D.O. Rias Baixas"

Hohe Qualität bei Weißweinen aus dem Norden

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Das kommentierte Weinseminar „Die vielen Gesichter der Albariño: Ausbau und Stilvielfalt der großen Weißweine aus der D.O. Rias Baixas“ begeisterte die Teilnehmer.


Der Rías Baixas-Workshop präsentierte eine Auswahl an reinsortigen Albariños sowie Albario-Cuvées, die auf eindrückliche Weise das äußerst differenzierte Angebot der berühmten Albariño-DOP im Nordwesten Spaniens aufzeigte. Stilistische Virtuosität, technische Brillanz und bodenorientierte Weinbereitung machten deutlich, dass das Anbaugebiet inzwischen zu den großen Weißwein-Appellation Europas gezählt werden muss. „Die Erzeuger arbeiten immer klarer ihr Terroir heraus, so dass man auch die Unterschiede von Bereich zu Bereich inzwischen sehr deutlich herausschmecken kann“, erläuterte Spanien-Experte David Schwarzwälder.

Es wurden Weine aus den „subzonas“ Salnés, Condado de Tea und O Rosal verkostet. Das Kaleidoskop aus bekannten und renommierten Gütern sowie aufstrebenden Nachwuchsstars beeindruckte Sommeliers und Händler gleichermaßen. Auf besonderes Interesse stießen erwartungsgemäß auch die Erzeugerhäuser, die bei der Bereitung ihrer hervorragenden Premium-Albariños auf Nachhaltigkeit setzen. „Der Stilfächer öffnet sich immer weiter“, so eine zufriedene Teilnehmerin, „und vor allem die gereiften Weine mit längerem Hefekontakt  können es inzwischen locker mit hochwertigen trockenen Weißweinen anderer Provenienzen aufnehmen!“

 Tasting Handout Rias Baixas HH 2014 050914    Tasting Handout Rías Baixas_HH 2014   

Tasting Handout Rias Baixas Koln 2014 050914      Tasting Handout Köln PDF 815 KB

 

15. September 2014

Themenseminar „Weine auf Vulkanasche: Die berühmten Malvasia-Gewächse aus der D.O. Lanzarote“

Weine aus Lanzarote – Neuentdeckungen für den deutschen Markt

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Der Expertenworkshop mit dem Titel „Weine auf Vulkanasche: Die berühmten Malvasia-Gewächse aus der D.O. Lanzarote“ fand in diesem Jahr in Hamburg statt.

Die Fachbesucher zeigten sich äußerst interessiert an den von ICEX und dem Kontrollrat der D.O. Lanzarote präsentierten 11 ausdrucksstarken Weinen der Insel Lanzarote.  Für den deutschen Fachhandel wurde Neuland betreten.  „Die Weine der Malvasia Volcánica bestechen durch ihre Klarheit und Feinheit und ihre ausgeprägte Mineralität“, erläuterte Spanien-Experte David Schwarzwälder. „Die Bodegas produzieren kleinste Mengen hochwertigster Weine,  die teilweise auf dem deutschen Markt noch gänzlich unbekannt sind.“

Die Teilnehmer am ausgebuchten Seminar waren von der Vollmundigkeit und den außergewöhnlichen Geschmackserlebnissen mehr als begeistert.  Dies zeigte sich in den vielen Fachfragen, die an den Weinexperten gerichtet wurden.  Besonders erstaunlich fanden die Seminarteilnehmer, dass die Rebstöcke auf Lanzarote auch sehr trockene Sommer problemlos überstehen können. Begünstigt durch die milden und feuchten atlantischen Winde können die Aschestrukturen auch im Inselinneren noch genügend Tau aufnehmen, den die Rebpflanze über Nacht fast ohne Verdunstungsverlust absorbieren kann. Den Weinen wurde eine mineralische Salzigkeit und eine sanfte Zitrus- und gelbe Fruchtnote attestiert.

Tasting Handout Lanzarote HH 2014 080914 Seite 01     Tasting Handout Lanzarote PDF 705 KB

 

 

Themenseminar: „Pur – kraftvoll  – autochthon: reinsortige Spitzengewächse im Vergleich.“

Autochthone Spitze aus Spanien

In Köln fand das Themenseminar mit dem Titel „Pur – kraftvoll  – autochthon: reinsortige Spitzengewächse im Vergleich “  statt. Das geladene Fachpublikum zeigte sich beeindruckt von der enormen qualitativen und stilistischen Bandbreite  der von ICEX bzw. der Spanischen Handelsabteilung in Düsseldorf präsentierten Weine.

Spanien-Experte David Schwarzwälder kommentierte fünf spannende Weinflights zu den großen autochthonen Rebsorten  Garnacha blanca, Garnacha tinta, Tempranillo,  Cariñena und  Monastrell. Insbesondere die Serien der unbekannteren Sorten Garnacha blanca, Cariñena und Monastrell stießen auf großes Interesse.

Die Gewächse der weißen Garnacha mit ihrer komplexen,  körperreichen Art und dem strahlenden von viel gelber Frucht und mineralischer Frische geprägtem Bukett wurden von den Weinprofis mit Begeisterung aufgenommen. Auf der Rotweinseite sorgten Cariñena und Monastrell für Diskussionsstoff. „Die Weine waren angenehm wenig von überzogener Kellertechnik geprägt, stattdessen standen Rebsortentypizität und Terroirgedanke im Vordergrund.“, kommentierten mehrere Sommeliers.  Aber auch Tempranillo und Garnacha tinta fanden viel Beachtung. Honoriert wurde  die enorme Individualität der Gewächse,  „ein Zeichen dafür, dass auch bei diesen beiden doch sehr verbreiteten Rebsorten immer noch neue Aspekte herausgearbeitet werden“, wie ein erfahrener Spanienweinhändler bemerkte. „Das Ende der Fahnenstange ist bei den beiden Sorten  qualitativ immer noch nicht erreicht, was wiederum aufzeigt, wie sorgfältig die neue Generation an spanischen Weinmachern arbeitet!“.

 

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Die Spielarten des Albariños – D.O. Rías Baixas und ihre Weißweinstile

Filigrane Weißweine aus dem Norden

 
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Im Rahmen der Messe „Ein Tag für Wein aus Spanien 2013“ fand in Wiesbaden und Hamburg das Themenseminar mit dem Titel „Die Spielarten des Albariños – D.O. Rías Baixas und ihre Weißweinstile“ statt.

Mit dem Verkostungsthema zeigte ICEX den jeweils über 35 Profis aus Handel, Gastronomie und Presse, wie unglaublich facettenreich der Albariño mittlerweile dasteht. „Frisch kennt man sie“, erläuterte Spanien-Experte David Schwarzwälder, „und nun hat die Stilistik eine Variante dazugewonnen: Neben der traditionellen Fasslagerung lassen Winzer den Wein nun länger auf der Hefe liegen.“ Das macht die so vergorenen Albariños ausdrucksstärker. Die Fülle und Reife dieser Weine beeindruckte Sommeliers und Händler gleichermaßen.



 

Gipfeltreffen der Top Sommeliers 2013

Rebsorten der Kontraste: Große Tempranillo- und Garnacha-Gewächse

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Gipfeltreffen der Top Sommeliers
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Beim diesjährigen Gipfeltreffen der Weinexperten drehte sich alles um Spaniens Klassiker Tempranillo und Garnacha. 25 Top-Sommeliers aus ganz Deutschland kamen zusammen, um in einer Blindverkostung eine exklusive Auswahl an spanischen Spitzenweinen zu probieren. Größen wie Natalie Lumpp und Thomas Sommer (Gewinner des Best-of-the-Best Awards 2012) nahmen die Herausforderung an, ebenso wie Marcel Heid (Gewinner der Spain Trophy 2012, Restaurant Frank Buchholz), Marian Henss (Das Stue) und Peter Frühsammer (Frühsammers Restaurant).

Die Spanienexperten David Schwarzwälder und Peer Holm führten durch die Degustation im Nassauer Hof in Wiesbaden und zeigten, dass sich in den vergangenen Jahren im Bereich der spanischen Klassik viel Neues getan hat. In fünf Flights mit je drei bis vier Weinen probierten sich die Teilnehmer durch verschiedene Gebiete Spaniens und erlebten dabei ein Wiedersehen mit den berühmten Anbaugebieten Rioja und Ribera del Duero, trafen aber auch auf unbekanntere Regionen wie Arlanza und Méntrida.

Garnacha neu entdeckt – elegant, verblüffend, kraftvoll

Großes Erstaunen, Faszination und sogar leichte Irritation löste die „Garnacha-Avantgarde“ bei den Weinkennern aus: Die sehr feinen Weine aus uralten Weinbergen rund um Madrid fielen durch ihre feine Struktur aus der Reihe und erschwerten den Weinexperten, sie als Garnacha zu identifizieren. „Die Blindverkostung macht es möglich, sich noch intensiver auf die Weine zu konzentrieren. Dadurch erlebt man immer wieder Überraschungen.“, lobten die erstaunten Teilnehmer. Im zweiten Flight standen sich die Regionen Montsant und Navarra gegenüber. Anhand dieser drei Garnachas gingen die Experten der Frage nach, ob es trotz des mediterranen Klimas möglich sei, mineralische und komplexe Weine zu produzieren, sprich einen mediterranen Garnacha mit Eleganz – mit einem eindeutig bejahendem Ergebnis. Die dritte Garnacha-Probe, ein Vergleich der „Mächtigen und Kraftvollen“, trumpfte mit noch unbekannten Top-Weinen von enormer Konzentration und Dichte auf, die gleichzeitig mit Finesse und Eleganz überraschten. „Diese Probe war wirklich unglaublich!“ und „Ich hätte nicht gedacht, dass die Garnacha so unterschiedliche Ausdrucksarten hervorbringen kann.“, fassten die Teilnehmer den erste Teil der Verkostung zusammenzusammen.

Tempranillo – pur versus klassisch

Die beiden letzen Flights drehten sich um die Frage, wie Rioja und Kastilien sich in den letzten Jahren im Vergleich entwickelt haben. „Während die „Neue Avantgarde“ aus Rioja zu den Ursprüngen zurückkehrt und auf pure Frucht setzt, konzentrieren sich die Macher der eher wuchtigen „Hochlandtempranillos“ darauf, im Barriqueausbau elegante Weine zu erzielen. Beide Stile trafen den Geschmack der Profis und beeindruckten mit komplexen und facettenreichen Spitzenweinen.

„Garnacha und Tempranillo stehen für die spanische Klassik. Gerade auf dem Gebiet dieser zwei Sorten hat sich in den vergangenen Jahren viel Neues getan, was den Horizont der Möglichkeiten dieser beiden großen Sorten weiter auffächert. Einerseits hat dieses Tasting ein Wiedersehen mit den berühmten Anbaugebieten Rioja und Ribera del Duero geboten, anderseits wollten wir die deutschen Weinprofis auch an unbekanntere Herkünfte wie Arlanza oder Méntrida heranführen. Wir freuen uns, dass die Verkostung bei den Sommeliers auf so großes Interesse gestoßen ist. Die Verkostung hat gezeigt, was für unterschiedliche Spielarten an erstklassigen Garnacha- und Tempranillo-Gewächsen die spanische Weinszene kontinuierlich hervorbringt. “, sagt Pablo Calvo, Leiter der Abteilung Wein.

Gipfeltreffen der Top Sommeliers 2012

Der legendäre Jahrgang 2004

Gipfeltreffen der Top Sommeliers


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Zum diesjährigen Gipfeltreffen der Weinexperten in Deutschland fanden sich im Rahmen der Messe „Ein Tag für Wein aus Spanien" 23 deutsche Top-Sommeliers zusammen,um eine exklusive Auswahl spanischer Spitzen-Weine zum Thema „Der legendäre Jahrgang 2004" zu verkosten. Größen wie Christian Frens, Christina Fischer und Thomas Sommer (Gewinner des Best-of-the-Best Awards 2012) gaben sich die Ehre, ebenso wie Klaus Staaden (Beste Spanische Weinkarte 2011, Asador el Toro), Ivan Monreal Herrera (Restaurant Amador), und Michael Noack (Restaurant Victorian).

Spanienexperten David Schwarzwälder und Peer Holm führten durch die Blind-Verkostung im Excelsior Hotel Ernst in Köln und zeigten, dass der 2004er Jahrgang Weine hervorgebracht hat, die zu den lagerfähigsten des Landes der letzten 50 Jahre zählen. In sechs Flights mit je drei bis vier Weinen probierten sich die Teilnehmer durch verschiedene Gebiete und Höhenlagen Spaniens.

Während sich im ersten Flight die Gebiete Ribera del Duero und Zamora / Toro gegenüberstanden, um die Botschaft Frische versus Kraft zu demonstrieren, gab die zweite Probe Einblicke in das Potenzial berühmter klassischer Tempranillos aus der Rioja in diesem Ausnahmejahr 2004. In einem „Gebietsflight" ließen die Experten die Sommelier-Profis herausfinden, ob ein heißes Gebiet wie Priorat in der Lage ist, in einem kühlen Jahr wie 2004 lagerfähige Weine hervorzubringen, mit dem eindeutig bejahendem Ergebnis. Welche Auswirkungen das Klima auf spät reifende Lagen wie Ribera del Duero hatte, untersuchten die Teilnehmer anhand dreier Tempranillos und kamen zu dem Schluss, dass alle drei Weine ein herausragendes Lagerpotenzial aufweisen.

Mit dem Jahrgangs-Verkostungsthema überraschten die Spanien-Experten David Schwarzwälder und Peer Holm die Elite der deutschen Sommeliers und zeigten auch, wie unglaublich facettenreich Tempranillo daherkommen kann. So wurde dem Rioja-Flight beispielsweise burgundischer Stil zugeordnet, während einige Weine aus Ribera del Duero trotz ihrer extremen Höhenlage an Riojaweine erinnerten. Wieder einmal überzeugte Spanien mit Qualität und Vielfalt.

„Dank der besonderen klimatischen Gegebenheiten hat der Jahrgang 2004 gleichzeitig kühle und reife Weine von ganz besonderem Charakter hervorgebracht. Daher haben wir uns ganz bewusst dazu entschieden, in diesem Jahr erstmalig eine Jahrgangsverkostung durchzuführen. Wir freuen uns, dass die Verkostung bei den Sommeliers auf so ein großes Interesse gestoßen ist. Was die Verkostung wirklich gezeigt hat, ist wie unterschiedlich sich dieser hervorragende Jahrgang in den verschiedenen Gebieten ausgeprägt hat. Die vielfältigen Kommentare der Sommeliers haben uns gezeigt, dass nicht nur die kühlen Gebiete hervorragend abgeschnitten haben, sondern auch das warme Priorat, welches ja mit einem Flight vertreten war", sagt Sonja Overhage-Mrosk, stellvertretende Leiterin der Abteilung Wein.



Wine & Food Matching

Spanische Weine perfekt kombiniert

Weißwein zu Fisch und Rotwein zu Fleisch? Das war gestern. Längst bestimmen nicht mehr nur starre Regeln, welcher Wein zu welchem Essen serviert wird. Kreativität und Experimentierfreude sind gefragt! Wie Wein und Speisen im Zusammenspiel eine gute Harmonie erreichen, wurde  Gastronomen am 1. Oktober 2012 im Rheingauer Kronenschlösschen im Rahmen eines Wine- and Food Matching Workshops von ICEX – Wein aus Spanien vermittelt.

Sommelière Yvonne Heistermann erklärte anhand eines 5-Gänge-Menüs die Wechselwirkungen hochwertiger, spanischer Weine zu unterschiedlichen Gerichten und worauf es bei der Kombination ankommt. Einflüsse wie der Säuregehalt in Wein und Speise, Salz im Gericht in Bezug auf die sensorische Wahrnehmung des Weines, die Verbindung des Alkoholgehalts mit den unterschiedlichen Gewürzen sowie Süße und Bitterstoffe auf verschiedene Zubereitungsarten spielen genauso eine Rolle wie  die Auswirkungen der Tageszeit des Verzehrs auf den Geschmack.

Bereits der Aperitif sorgte bei den Teilnehmern für AHA-Erlebnisse. Entgegen der gängigen Praxis wurde der Sherry Fino en Rama nicht nur als Aperitif gereicht, sondern startete direkt als Begleiter zur Vorspeise „Variationen von Blätterteiggebäck“ und wurde damit zum Star des Abends.

Weiter ging es mit einem frischen Weißwein aus der Trendtraube Xarel-lo aus der D.O. Penedès und einem fruchtigen Roten aus einer Cuvée von Garnacha und Samso aus der D.O. Montsant. Hier waren nun die Weinprofis selbst gefragt, herauszufinden, welcher Wein für sie der bessere Begleiter zum zweiten Gang (Wachteln mit Schwarzwurzeln und Walnüssen) war und diese Wahl anhand der Grundlagen zu begründen.

Beim dritten Gang (Ravioli vom Muskatkürbis mit Tomate und Parmesansud) standen die „Jungen Tintos“ im Mittelpunkt. Im ersten Glas ein junger Garnacha aus der D.O. Vinos de Madrid, daneben ein Mencía aus der D.O. Bierzo.  Anhand der einzelnen Geschmackskomponenten wurden Aspekte wie Säure im Wein und im Essen sowie Alkohol im Wein und Würze einer Speise veranschaulicht und diskutiert.

Den vierten Gang begleiteten zwei sortentypische, im Barrique gereifte kräftige Rotweine: Ein Tempranillo aus der D.O.Ca. Rioja und ein Garnacha Vino de la Tierra de Castilia y Leon. In der Gegenüberstellung der beiden „Premium-Tintos“ zum herbstlichen Wildgericht „Rehhaxe mit Spitzkohl, Birne und Preiselbeeren“ hatten die Teilnehmer erneut die Chance unter fachkundiger Anleitung, die Harmonien und Gegensätze herauszuarbeiten.

Krönender Abschluss war das Dessert, begleitet von zwei Cavas. Wie schon beim Sherry, sorgte die außergewöhnliche und neue Kombination eines Aperitifs mit einer Speise für Begeisterung. Gleichzeitig polarisierte die Auswahl stark: Während der erste Schaumwein, ein klassischer Jahrgangs-Cava mit glasklarer Struktur, lebendiger Säure und fruchtig-nussig-blumiger Aromatik pur gekostet als Favorit galt, erlebte der Zweite, ein Rosado mit beerigem Aroma in der Kombination mit dem Dessert seine Sternstunde und wurde von den meisten als perfekter Begleiter zur Passionsfruchtkugel im weißen Schokoladenmantel mit Zitrone und Ingwereis gekürt.



Themenseminar: „Kühle Eleganz – feine Weine aus Tempranillo, Mencía und Co.“

Jenseits des Barrique-Diktats

Das Thema „Kühle Eleganz – feine Weine aus Tempranillo, Mencía und Co." lockte in Köln und Berlin jeweils über 35 Profis aus Gastronomie, Handel und Presse zum diesjährigen Fachseminar, das im Rahmen der Messe „Ein Tag für Wein aus Spanien" stattfand. Mit dem Seminarthema griff ICEX den brandaktuellen Trend „jenseits des Barrique-Diktats" auf und zeigte, dass Spaniens Weine sich auf Grund ihrer Ausdrucksstärke, ihres weichen und vollen Tannins aber auch ihrer Dichte hervorragend für eine Kellertechnik jenseits der Barriquedominanz eignen.


Anhand von neun ausgewählten Weinen stellte Spanienexperte David Schwarzwälder Beispiele vor, die ohne starke Holzprägung auskommen. Darunter viele kleine, noch unbekannte Erzeuger. Um einen breiten Querschnitt zu zeigen, wurden Weine aus verschiedenen spanischen Anbauregionen (DO Ribeiro, DO Vinos de Madrid, DO Navarra, DO Ribeira Sacra, DO Tierra de León, VT Castilla y Leon, DOCa Rioja) präsentiert. Neben Weinen, die komplett auf einen Ausbau im Holzgebinde verzichten, wurden auch solche verkostet, deren Reife im Holz so subtil gestaltet wurde, dass zumindest über den subjektiven Eindruck kaum Holztannin wahrzunehmen ist.


Die Teilnehmer des Seminars zeigten sich sehr begeistert von den neuen Ansätzen der spanischen Winzer und den unterschiedlichen Ausprägungen der verkosteten Weine – das wurde vor allem auch in den umfassenden Diskussionen zum Thema „Kühle Eleganz" im Rahmen des Seminars deutlich. „Die Probe hat vor allem gezeigt, dass in den unterschiedlichen und kontrastreichen Regionen derzeit, was die Entwicklung angeht, extrem viel passiert. Um dies aufzuzeigen, stammen einige Weine der Verkostung aus eher unbekannten Anbaugebieten", fasst David Schwarzwälder zusammen.



Workshop

Wine & Food Matching

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Mitte Oktober veranstaltete ICEX – Wein aus Spanien, vertreten durch die Spanische Wirtschafts- und Handelsabteilung in Düsseldorf, zwei spannende Workshops zum Thema „Wine & Food-Matching“ in Berlin und München. Dieses praktisch orientierte Seminar richtete sich an Gastronomen und Sommeliers, die zu einem ausgewählten Menü verschiedene spanische Weinstile verkosten durften und lernten, worauf es bei der richtigen Weinauswahl ankommt.

Die Küchenteams der Weinbar Rutz in Berlin und des Restaurants Schweiger2 in München kreierten jeweils ein abwechslungsreiches vier Gänge Menü. Dabei lag das besondere Augenmerk auf den unterschiedlichen Zubereitungsmethoden, um aufzuzeigen, dass aus dem gleichen Ursprungsprodukt ganz unterschiedliche Speisen zubereitet werden können. Die bekannte Sommelière Yvonne Heistermann zeigte anhand dieser Speisen die sensorischen Wechselwirkungen von ausgesuchten spanischen Weinen auf.

Ein Auszug aus dem Menü: Zur Vorspeise gab es eine Variation aus Saibling, die aus geräucherten und gedämpften Saibling und Sashimi bestand, garniert mit Meerrettichschaum. Zu diesem Beispiel verkosteten die Teilnehmer einen leichten und fruchtigen Verdejo, der sehr gut mit dem Sashimi harmonierte, aber ausdruckslos zu dem geräucherten Saibling wirkte. Der kräftige Rosado aus der Rebsorte Merlot passte hingegen perfekt zu dem geräucherten Fisch.  Die größte Harmonie zu allen Zubereitungsarten zeigte der im Barrique ausgebaute Xarel.lo. Er hatte auch genügend Kraft für den leicht scharfen Meerrettichschaum.

Die theoretische Wissensvermittlung kam natürlich auch nicht zu kurz. Yvonne Heistermann erklärte die wichtigsten Kombinationsregeln und gab praktische Tipps zur Weinempfehlung. Sie erläuterte auf welche Speisenkomponenten die Teilnehmer besonders achten müssen und wie sich ausgewählte Weininhaltsstoffe auf die Speise auswirken.



 

Die wichtigsten Debütweine der letzten 10 Jahre

Das Gipfeltreffen der Top Sommeliers im Rahmen –
Neue Weine für ein Neues Millennium

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Zum diesjährigen Gipfeltreffen der Weinexperten in Deutschland haben sich im Rahmen der Messe „Ein Tag für Wein aus Spanien“ knapp dreißig deutsche Top-Sommeliers zusammengefunden und eine Auswahl Spanischer Spitzen-Weine zum Thema „Neue Weine für ein neues Millennium – die wichtigsten Debütweine der letzten 10 Jahre“ verkostet. Größen wie Natalie Lumpp, Lidwina Weh und der frisch gekürte beste Sommelier Deutschlands, Thomas Sommer, gaben sich die Ehre. Ebenso waren Guy Bonnefoit, Michael Noack (Restaurant Victorian) und die Sherry Botschafter Pietro D´Alto und Jan Buhrmann dabei.

Die Spanienexperten David Schwarzwälder und Peer Holm führten durch die Verkostung im Excelsior Hotel Ernst in Köln. Fünf Flights mit je drei bis vier Weinen zeigten den Weg auf, den Spaniens Weinmacher in den letzten Jahren mit sehr individuellen Weinen eingeschlagen haben.

Eine repräsentative Auswahl an weißen Spitzengewächsen machte den Anfang. Darunter so erlesene Tropfen wie der vielschichtige Godello (Pezas de Portela) und der Verdejo Ossián Capitel, der in seiner Komplexität aus dem Rahmen fällt und der kastilischen Rebsorte völlig neue Dimensionen eröffnet.

Den Einstieg in den Bereich der Rotweine machte ein Garnacha-Flight auf höchstem Niveau – darunter der spektakuläre 5 Pájaros, der aus der Zusammenarbeit von spanisch-französisch-deutschen Önologen entstanden ist, sowie dem Gewächs El Reventón der Weinmacherwunderknaben Raúl Pérez und Daniel Jiminéz-Landi. Highlights im Bereich der Tempranillo-Neuschöpfungen waren der Inés der Bodegas Vizcarra, einer der burgunderähnlichsten und kühlsten großen Riberas sowie der Viña Coqueta, die Neuschöpfung des Tüftlers Fernando R. de Ganuza.

Das neue Millennium hat bislang exzellente Weine hervorgebracht. Nicht nur die berühmten Weinregionen haben bewiesen, dass sie innovative Weine mit Profil und Charakter herstellen können. Auch abseits der renommierten Gebiete sind im vergangenen Jahr neue eigenständige Weine entstanden, die den Ruf Spaniens gefestigt haben, eines der vielseitigsten Anbauländer der Welt zu sein.

Im Rahmen der Messe „Ein Tag für Wein aus Spanien“ in Hamburg wurde zwei Tage später eine Auswahl der oben genannten Weine verkostet. Sommeliers und Gastronomen, die ihre Spanienlistungen aufwerten bzw. erweitern wollten, konnten sich inspirieren lassen. Ebenso bekamen aber auch diejenigen, die bisher nur wenige spanische Weine auf ihre Weinkarten hatten die Möglichkeit, die neuen spanischen Weingrößen kennenzulernen.

Beim abschließenden Tapas-Buffet hatten die Sommeliers Gelegenheit, sich über die verkosteten Weine auszutauschen.

Die vollständigen Verkostungsnotizen zu den Weinen stehen weiter unten auf dieser Seite zum Download für Sie bereit.



 

Verkostungs-Notizen

Lesen Sie in unseren aktuellen Verkostungs-Notizen der letzten Veranstaltungen zu verschiedenen Themenschwerpunkten alles über die dort verkosteten Weine: Von der qualifizierten Bewertung bis zur Bezugsquelle finden Sie alle Informationen als Download im jeweiligen PDF.

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„Einzigartig und vielseitig: Tempranillo als der große Bodeninterpret Spaniens“


Grape Variety Tasting Themenseminar

Düsseldorf, Span. Wirtschafts- und Handelsabteilung, 26.10.2011
München, Restaurant Tantris, 27.10.2011

PDF 1,4 MB
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„Nachhaltiges Spanien:
Biodynamie und ökologischer Weinbau“


Messe „Ein Tag für Wein aus Spanien“ 

Köln, Excelsior Hotel Ernst, 26.09.2011
Hamburg, Hotel Atlantic Kempinski, 28.09.2011

PDF 1,3 MB
verkostungsnotizen_millennium_2011_01

„Neue Weine für ein neues Millennium“


Messe „Ein Tag für Wein aus Spanien“ 

Köln, Excelsior Hotel Ernst, 26.09.2011

PDF 1,1 MB
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„Spaniens weiße Spitzen“


Messe „Ein Tag für Wein aus Spanien“ 

Wiesbaden, Nassauer Hof, 8.11.2010 
Berlin, Hotel de Rome, 10.11.2010

PDF 2,1 MB
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„Garnacha: Wiederentdeckung & Trendsetterin“


Pressetasting München

Restaurant Tantris, 17.11.2010

PDF 2,2 MB

Spanische Weine entdecken

Seminare & Verkostungen

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Die Spanische Wirtschafts- und Handelsabteilung – ICEX veranstaltet als Teil ihrer erfolgreichen Kampagnen kontinuierlich Themen-Seminare rund um das Thema Wein aus Spanien. Dabei arbeitet sie mit renommierten Spanien-Spezialisten zusammen. Mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten führen die Weinspezialisten durch die spannende Entdeckungsreise durch klassische und unentdeckte autochthone spanische Rebsorten. Spanien-interessierten Gastronomen und Fachhändlern bietet sich zusätzlich die einmalige Gelegenheit, interessante Einblicke in die spanische Weinszene zu bekommen.

Die Inhalte unseres letzten Seminars sowie die Liste der verkosteten Weine stehen als Download zur Verfügung.



Inhalte PDF 1,7 MB

Weinliste PDF 444 KB

 

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