Mundus Vini und Wein aus Spanien

Spanien erneut unter den drei meistprämierten Weinländern

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Die diesjährige Sommeredition des Mundus-Vini-Weinwettbewerbs hat wieder gezeigt Spanien zählt zu den besten Herkunftsländern der Welt. Allein Italien und Deutschland stellten mehr prämierte Weine als der Qualitätsriese südlich der Pyrenäen. 283 spanische Gewächse gefielen den internationalen Verkostern, die 157 Mal Silber, 125 Mal Gold sowie ein großes Gold verliehen. Zahlreiche Betriebe beanspruchten gleich ganze Serien an Auszeichnungen für sich, so konnte beispielsweise Félix Solís Avantis sage und schreibe 14 Medaillen für Weine unterschiedlichster Provenienzen einholen. Mehrfach ausgezeichnete Betriebe fanden sich auch im kastilischen Rueda (Cuatro Rayas), in Navarra (Piedemonte), in der Rioja (Bodegas Escudero, Bodegas Baigorri, CVNE), in Valencia (Anecoop und Vinícola de Gandesa) oder Galicien (Gran Bazán). Ansonsten liest sich die Liste der Gewinner wie ein perfekter Querschnitt durch das spanische Weingeschehen. Kleinen Spezialitätenwinzern wie Raúl Pérez wurde ebenso Rechnung getragen wie beispielsweise Barahonda, einem mittelgroßen Familienbetrieb aus dem levantinischen Yecla. Für eine Überraschung sorgte natürlich das Grand Gold, hinter dem sich ein Pedro Ximénez-Süßwein aus rosinierten Trauben versteckte. Damit konnte sich das Land mit einer urspanischen Spezialität unter die großen Weine dieser Welt mischen: Den großartigen Süßweinen aus Andalusien, die schon seit Jahrtausenden für Gesprächsstoff unter Weingenießern sorgen.

Campo de Borja – Spaniens berühmte Garnacha-Appellation bei Mundus Vini

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Im Rahmenprogramm der Mundus-Vini Sommer-Verkostungen präsentierte sich in diesem Jahr das nordspanische Anbaugebiet Campo de Borja. Wie schon in den Vorjahren hatte ICEX – Wein aus Spanien in Zusammenarbeit mit dem Meininger Verlag eine Präsentation spanischer Spitzengewächse organisiert.

Das Tasting für die gut 100 Mundus-Vini-Verkoster fand in der Vinothek Par-Terre in Landau statt und konzentrierte sich ganz auf die urspanische Rotweinsorte Garnacha Tinta. Campo de Borja gilt als eine der wichtigsten Garnacha-Herkünfte der Welt und verfügt allein über 2.000 Hektar alte Reben dieser Sorte. Vorgestellt wurden die Weine nicht nach Jahrgängen, sondern nach der Höhe der Lagen, um den speziellen topographischen Gegebenheiten der aragonesischen DOP auch gerecht zu werden. Denn neben seinen vielen alten Rebgärten, kann die Appellation mit insgesamt 3.400 Hektar Garnacha auch auf ausgesprochen hochgelegene Weinberge verweisen. Verkostet wurde jeweils drei Gewächse aus Höhen zwischen 350 und über 900 Meter Höhe. Neben ihrer ausgeprägten Mineralität stieß gerade die Hochlandeleganz der Garnacha-Gewächse bei den internationalen Verkostern auf große Begeisterung.

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