Nachbericht Ein Tag für Wein aus Spanien" Messen 2019
Die spanische Weinwelt erfolgreich on tour in Hamburg und Frankfurt


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Von Galicien bis Mallorca, von Ribera del Duero bis Valencia – das Weinland Spanien präsentierte seine Vielfalt: Am 17. und 19. Juni in Hamburg und Frankfurt begeisterten auf Fachmessen beliebte Tropfen und neue Kreationen von 24 Weinmachern und sechs Spanienimporteuren im freien Tasting. Im Vorfeld hatte sich die Sommelier-Elite zum jährlichen Gipfeltreffen in Hamburg eingefunden.

Düsseldorf, 24. Juni 2019. Zwei deutsche Städte, 24 Weinmacher der Iberischen Halbinsel, sechs Spanienimporteure und ein voller Erfolg. vielseitige spanische Weinwelt hat auf ihrer Tour an zwei Stationen mit der Fachmesse „Ein Tag für Wein aus Spanien" Halt gemacht und rund 250 Fachbesucher mit einem eindrucksvollen Querschnitt an Geschmacksprofilen, Aromen, Stilen und Terroirs begeistert. „Erleben, verkosten, erfahren" lautete die Einladung am 17. Juni im Hamburger Hotel Atlantic Kempinski und am 19. Juni in der Rocco Forte Villa Kennedy in Frankfurt. Von Galicien bis Mallorca, von Ribera del Duero bis Valencia, präsentierten im freien Tasting Winzer sowie die Agenturen Andupez, Ardau, Deuna, La Tienda, Mack & Schühle und Zeter köstliche Tropfen, Trends und Hintergrundstorys in persönlicher Atmosphäre. Eine ganz besondere Gelegenheit, hinter die Kulissen der Weinmacher zu blicken und persönlich in Dialog mit ihnen zu treten, ermöglichten erneut die WineWalks: Dreimal pro Tag schlossen sich zahlreiche Teilnehmer Spanienkenner Peer F. Holm an, der auf seiner Route über die Messe gezielte Stationen ansteuerte. „Dieser Austausch unter Fachleuten macht für mich das Event authentischer", resümiert Lars Seyfrid von Interpartner Weinimport seinen Besuch auf der Fachmesse. Dabei sei die Vielfalt der Anbauregionen „richtig gut vertreten" und habe damit „wichtige Ansprechpartner vor Ort, um gezielte Fragen zu stellen", wie Besucher Oliver Bernhardt, Geschäftsführer von weinundmagie.de besonders für den Handel konstatiert.

Gipfeltreffen für Top-Sommeliers

Auf einen exklusiven Streifzug jenseits des Barrique-Diktats führten Yvonne Heistermann und Peer F. Holm, Präsident der Sommelier-Union Deutschland, anlässlich des Top-Sommelier-Events am 17. Juni in Hamburg. Unter dem Thema „Abseits der Konventionen – alternative Ausbauformen jenseits des Barrique" begleitete die Blindverkostung die Weinexperten durch den Kosmos spanischer Spitzenweine zwischen Tradition und Post-Moderne: Im Rampenlicht standen dabei vorrangig die oftmals unbekannten Kreationen kleiner Bodegas. Ihre besonders terroirgeprägten Weine sind Resultate einer Rückbesinnung auf traditionelle Ausbaumethoden, die nun auch zunehmend bei Produzenten großer Anbaugebiete eine Rolle spielen.

Sensationen aus den Appellationen – vom Experten selektiert

Wer Spitzenweine aus ausgewählten Appellationen gepaart mit fundiertem Wissen suchte, war in den zwei MasterClasses pro Veranstaltungsort goldrichtig. „Interessant, auf sehr hohem Niveau" und „die beste Verkostung seit fünf Jahren" attestierte Weinpartie-Geschäftsführer Uwe Zepernick den Seminaren. Unter dem Titel „Die Vielfalt der Weine der DO Rías Baixas" fand in Hamburg Sommelière und Spanienexpertin Yvonne Heistermann mit mineralisch-lebendigen Weißweinen der Atlantikküste die spanische Antwort auf die hochwertigen Spitzen-Weißweine Zentraleuropas. Anschließend lud sie die Teilnehmer bei „Entdecke Madrid! Mit den Weinen der DO Madrid" zu einer sensorischen Tour durch Spaniens Hauptstadt. Das in Deutschland noch ziemlich unbekannte Aufsteigergebiet gilt als Garant für spannende Neuentdeckungen. Zwei Tage später, in Frankfurt, stand eine Schwerpunkt-Appellation aus dem Norden auf dem Programm: „Ribera del Duero – der Kontrast zwischen kühlen und warmen Jahrgängen". Längst ist die Appellation zum Tempranillo-Paradies schlechthin avanciert, finden sich doch nirgends auf der Welt eine so hohe Konzentration an sortenreinen Tropfen der Extra-Klasse. Den spritzigen Abschluss bildete die Profiverkostung „Das Cava-Premium-Segment – Gran Reservas und Lagengewächse im Vergleich". Diese Denominación hat sich in den vergangenen Jahren zur Top-Herkunft für die „unverkleideten" Brut Natures, also Schaumweine ohne Dosage, entwickelt. Dies spiegelt ebenso die einzigartige Charakteristik der Region wider. So konnte während des Tastings jeder Teilnehmer aus einer raffinierten Selektion einen gereiften Qualitätsschaumwein nach seinem Geschmack finden.

„Wein aus Spanien – oder alternativ: wie immer gut", lautet das Fazit von Christian Rümmelein, Geschäftsführer von VinTours. „Besonders, wenn man engagierte, kleine Winzer trifft, die mit Leidenschaft Ihre eigenen Weinberge und Rebsorten präsentieren." Thomas Heimann, Sommelier in der Yachthafenresidenz Hohe Düne, erkennt die großen Vorteile der Messe nicht nur in der freien Verkostung: „Am wichtigsten sind mir natürlich die Resultate in der Flasche. Aber auch bestimmte Winzer, von denen ich noch lernen kann. Ich freue mich über persönliche Informationen, die ich in Zeitschriften und Büchern sonst nicht bekomme."

Pablo Calvo, Leiter der Abteilung Wein der spanischen Handelsabteilung in Düsseldorf, zeigte sich mit dem Messeverlauf sehr zufrieden. „Es hat mich besonders gefreut zu sehen, mit welcher Leidenschaft auch neue Spanien-Händler das große Potenzial spanischer Weine für sich entdecken. Die Winzer konnten viele Kontakte knüpfen und werden sicher bald den deutschen Fachhandel mit ihren Qualitätsweinen bereichern."

 

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